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Forst & Holz · 8 Min. Lesezeit

Brennholz selber machen: Säge, Spalter und Schutzausrüstung

Vom Stamm zum ofenfertigen Scheit. Welche Technik Sie für welche Holzmenge brauchen und worauf es bei der Sicherheit ankommt.

Vom Stamm zum ofenfertigen Scheit. Welche Technik Sie für welche Holzmenge brauchen und worauf es bei der Sicherheit ankommt. In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen und geben praktische Empfehlungen für Ihren Betrieb.

Die richtige Motorsäge

Für Brennholz bis etwa 10 Raummeter im Jahr reicht eine Säge mit 35 bis 40 cm Schiene. Wer regelmäßig Stammholz aufarbeitet, braucht ein Gerät ab 4 PS und 45 cm Schiene. Akku-Sägen sind leise und eignen sich hervorragend für Astholz und Baumpflege.

Spaltkraft nach HolzartTONNEN EMPFOHLENFichte6Buche10Eiche12Knorrige Stücke20
Grafik: KM Agrartechnik Ratgeber, Richtwerte aus der Praxis.

Spalten mit System

Liegende Holzspalter mit 6 bis 8 Tonnen schaffen Meterholz bis 50 cm. Stehende Spalter mit 10 bis 20 Tonnen und Kegelspalter am Traktor spalten auch große, knorrige Stammstücke. Achten Sie auf Zweihandbedienung und eine stabile Ablage.

Tipp vom Werkstattmeister: Notieren Sie die Daten Ihrer Maschine vom Typenschild, bevor Sie einen Rückruf anfordern. So können wir Sie schneller und genauer beraten.

Sägen und Lagern

Wippsägen und Tischkreissägen schneiden Meterholz schnell auf Ofenlänge. Lagern Sie das Holz luftig und überdacht. Nach zwei Jahren liegt die Restfeuchte meist unter 20 Prozent, ideal zum Heizen.

Sicherheit zuerst

Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe, Helm mit Gesichts- und Gehörschutz sowie Handschuhe sind Pflicht. Arbeiten Sie nie allein im Wald und besuchen Sie einen Motorsägen-Lehrgang, bevor Sie Bäume fällen.

Persönliche Beratung: Sie haben Fragen zu Ihrem Betrieb? Fordern Sie einen Rückruf an, wir melden uns zu Ihrer Wunschzeit.

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